Folge 58: Im Trialog mit der Governance-Forscherin Prof. Monika Gonser
Shownotes
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00:00:01: Vielen Dank, Herr Professor!
00:00:03: Aber sehr gern geschehen.
00:00:05: Ich dachte ein bisschen sich selbst auf die Shippen zu nehmen ist vielleicht auch ein ganz nettes Geburtstag zu schenken?
00:00:10: Ja das ist sehr lieb von dir.
00:00:11: ja ich habe zu meinem fünftzigsten habe jetzt schon ziemlich viele Drückmeldungen bekommen aber da gefällt mir natürlich diese schöne Anspielung Karl Marx und dann noch die Versöhnung von Rheinpreußen und Schwaben get back to work.
00:00:29: Und wir sind jetzt ja auch auf dem Weg vor einer schwedischen oder baden-württembergischen Einrichtung, die einen englischen Namen trägt.
00:00:37: Erzähl!
00:00:38: Die Intersektoral School of Governance, die ISOC wie sie in kurz
00:00:44: heißt
00:00:45: wurde uns von der Lieben Nathalie Wollmann empfohlen an der sie auch beteiligt war.
00:00:50: Sie hat dort studiert könnte man eigentlich sagen das ist relativ groß.
00:00:54: aber es ging darum dass das eine eine Erweiterung der Hochschule, der dualen Hochschulen Baden-Württemberg ist.
00:01:02: An der vor allem an der Schnittstelle zwischen dem Zivilgesellschaft und zwischen Wirtschafts-, aber auch staatlichen Akteuren geforscht und gelehrt wird um mal so die gängigen Probleme ja der Gesellschaft ein bisschen anzugehen auf exekutiver Ebene.
00:01:18: oder dachten hey das klingt nach absoluter etwas dass genau für uns unser Format ist und hören wir dann einfach mal rein?
00:01:24: Genau, also wir machen hier gar nicht die Studiofolgen.
00:01:27: Aber irgendwie hat sich das entwickelt, dass wir mit dem hundert Prozent solargeladenem Elektroauto auch irgendwie durch der Land unterwegs sind, durch den Nordland und ich bin schon sehr gespannt was wir da jetzt so erfahren werden.
00:01:40: vielleicht sind auch für euch Idee dabei und sagt uns gerne Wir machen auch immer wieder gerne Studiofolge aber uns reizt es auch erkundend dialogisch unterwegs zu sein oder?
00:01:51: Ganz genau.
00:01:52: Also ich bin auf jeden Fall schon mal gespannt, wie werden sie definitiv Fragen löchern?
00:01:56: Ja und dann hoffentlich seid ihr mit dabei!
00:01:59: Wenn es wieder heißt ja hallo Herr Professor und Hallo Herr Doktor und hallo Karl Marx.
00:02:08: Hallo Leute hier wir sind angekommen und ja Monika Gonser haben wir getroffen in der Intersectoral School of Governance Baden-Württemberg.
00:02:16: Der Professor kommt auch gleich noch dazu.
00:02:18: Wo seht wer denn hier?
00:02:22: sitzen an der DHB Wesen zum Steinesboot, das im großen Hafen DHBB genannt ist.
00:02:28: Also schon sehr, sehr spannend!
00:02:30: Hier gibt es ja auch so einen Park mit künstlicher Intelligenz wo ich neulich auch schon mal gewesen bin.
00:02:37: Es entsteht da hier gerade ein richtiges Biotop, ganz unterschiedliche Ansätze?
00:02:41: Ist das so?
00:02:42: Ja, auf jeden Fall.
00:02:43: Es ist total spannend.
00:02:44: die der Schwarzschifffung, die ihr sitzt habt vor wahrscheinlich jetzt mal zwanzig Jahren beschlossen sozusagen Heilbronn mitzunehmen und zwar darüber, dass Bildung hier stärker siedelt ansiedelt.
00:02:57: Und hat ganz viele Bildungseinrichtungen nach Heilbronn eingeladen die so Stück für Stück sich jetzt hier angesiedelt haben.
00:03:03: also wie die Hochschule Heilbron, die TU München beispielsweise sitzt auch hier.
00:03:07: die ITH Zürich wird bald hier sitzen.
00:03:10: Das IPI ist das neueste Projekt.
00:03:13: Also Heilbrunn da steppt gerade der Wehr!
00:03:17: Unser Professor der Innern, der ist aus Berlin Aber es sind zwischen Ehrenfilterstädter und damit ehrenbürgermeister wird auch noch.
00:03:26: Und jetzt schauen wir einfach, was da rausfinden.
00:03:29: über die Intersectorate School of Governance Bad Luttenberg.
00:03:53: Hallo Frau Professorin!
00:03:59: Wo sind wir hier?
00:04:02: Am
00:04:03: Bildungskampus in Heilbronn, genau bei der Isok.
00:04:06: Genau also toll dass ihr da miteinander Kontakt aufgenommen habt.
00:04:09: Danke auch an Natalie an der Stelle die ja den Kontakt vermittelt hat zwischendurch und danke natürlich auch für die Mail dann die wir dann direkt bekommen haben.
00:04:18: Wir freuen uns auf jeden Fall hier zu sein.
00:04:19: das ist die weiteste Strecke die wir bis heute gefahren sind so anderthalb Stunden ungefähr um uns mal ein bisschen anzuhören was denn dieses isok überhaupt ist.
00:04:28: Was, wofür steht das eigentlich?
00:04:30: Wann war doch so an.
00:04:31: Also
00:04:31: der Name ist leider eher
00:04:34: unverständlich.
00:04:36: Wir sind ja da!
00:04:40: Das ist die Abkürzung von Intersectoral School of Governance Baden-Württemberg Projekt des Landes und dieses Intersectoral auf Deutsch heißt Staat, Wirtschaft, Zivilgesellschaft.
00:04:54: Also sozusagen man denkt sich so ein bisschen politikwissenschaftlich-soziologisch die Gesellschaft in verschiedenen Sektoren und das leider kann der Begriffssektor sehr viel bedeuten je nachdem wo er angewendet wird.
00:05:06: aber bei uns heißt es Startwirtschaft, Zivigesellschaft.
00:05:09: Und die Frage sozusagen oder der Auftrag den wir haben Der ist an die Stittstellen zu gucken zwischen den Sekturen zu ermitteln, wann funktionieren Projekte die übergreifend über diese Schnittstellen hinweg wirken sollen.
00:05:22: Gut und wann tun sie das nicht?
00:05:24: Und Fach- und Führungskräften Kompetenzen zu vermitteln?
00:05:28: Wie kann ich Projekte gestalten, die über die Sektorengrenzen hinweggehen?
00:05:32: Also ich mache mal ein Beispiel.
00:05:34: Weil das oft ein Beispiel für einfacher ist zu verstehen.
00:05:37: eine Stadt sagt wir wollen bis zwanzig fünfunddreißig klimaneutral sein.
00:05:41: da ist klar es macht nicht die Stadtverwaltung allein und auch der Urbürgermeister macht es nicht alleine sondern die initiieren ein intersektorales Projekt, die holen Unternehmen von vor Ort an Bord.
00:05:51: Die holen zivilgesellschaftliche Akteure an Borde, die Bürger und Bürgerinnen und versuchen sozusagen alle gemeinsam so'n Projekt umzusetzen – das nennt sich dann intersektoral.
00:06:02: und das ist überhaupt nicht einfach!
00:06:03: Weil wenn zum Beispiel Verwaltung und Wirtschaft kooperieren wollen, die haben schon ganz andere Methoden.
00:06:07: Die Verwaltung versteht den Businessplan nicht, die Wirtschaft weiß oft nicht warum.
00:06:13: was sind diese verwaltungstechnischen Prozede, durch die wir da durchmüssen und warum.
00:06:18: Und zu sagen, da Methoden anzuwenden, die für alle anschlussfähig sind und zu verstehen worauf kommt es an bei solchen Projekten?
00:06:24: Das ist Inhalt der Isok.
00:06:26: Okay!
00:06:27: Da frage ich natürlich auch als Religions- und Politikwissenschaftler.
00:06:30: Bedeutet das faktisch dass man sagt, man hat sich dann in der Vergangenheit zu weit auseinanderentwickelt eigene Sprachen eigenes und versucht jetzt wieder Common Ground zu finden sozusagen?
00:06:41: oder ist der Ansatz ein anderer?
00:06:43: Doch, das ist genau der Ansitz.
00:06:45: Also da wird es jetzt einen ganz kleinen Ticken soziologisch.
00:06:48: aber also ich finde es eigentlich immer schön griffig.
00:06:53: Man geht davon aus mit Luhmann, moderne Gesellschaften... werden immer komplexer, nicht unbedingt jetzt weil das Leben nicht schon immer komplex gewesen wäre.
00:07:02: Das war es wahrscheinlich schon immer ja aber weil wir alle immer mehr miteinander zu tun haben.
00:07:06: also dieses ist ein bisschen stereotypes Bild aber dieses Bild vor fünfhundert Jahren wenn ich auf meinem Bauernhof sitze dann interessiert mich meine Familie des Wetter der Pfarrer So, das ist so meine Welt und ich kann den Rest relativ weit ausblenden.
00:07:20: Und heutzutage ist es nicht mehr so.
00:07:21: wir wissen was in Australien passiert, was irgendwo passiert ist für uns wichtig.
00:07:26: Wir sind immer ein Jahr miteinander verbunden und das erhöht die Komplexität enorm und moderne Gesellschaften sozusagen reagieren quasi aus sich selbst heraus.
00:07:35: Das ist die Annahme so dass sie versuchen Teilbereiche zu schaffen, die eine bestimmte Funktion für die Gesellschaft erfüllen.
00:07:45: Also zum Beispiel, was macht... Was ist die Funktion von öffentlicher Verwaltung?
00:07:48: Ist gar nicht so offensichtlich oder gar nicht einfach zu beantworten.
00:07:52: Aber öffentliche Verwaltungen sind eigentlich dazu da, dass alle Bürger gemäß ihren Rechten in der Demokratie gleich behandelt werden.
00:07:58: Dass ich das immer eine gleiche Verfahren, wenn ich z.B.
00:08:01: einen Bauantrag stelle wie mein Nachbar auch, wie alle anderen auch.
00:08:04: und um diese Gleichheit herzustellen, diese Funktionen zu erfüllen haben sich solche Vorgehensweisen herausgebildet, die schon ausmachbar schwer zu verstehen sind.
00:08:14: Genauso für die Zivilgesellschaft, genauso für die Wirtschaft.
00:08:17: Wer kümmert sich drum das Angebot und Nachfrage auch tatsächlich zusammenkommen?
00:08:20: Und ich, dass kaufen kann was ich kaufen möchte, das macht die Wirtschaft!
00:08:24: Da hat sie ganz eigene Mechanismen entwickelt den Markt ja damit das funktioniert.
00:08:29: und da haben sozusagen diese Sektoren so ein bisschen auseinandergedriftet.
00:08:33: jeder lebt in seiner Welt, jeder hat seine eigene Sprache, seine eigenen Funktionsweisen.
00:08:37: und jetzt merken wir da wo die Schnittstellen Da entsteht auf einmal eine ganz neue Komplexität.
00:08:43: Und um darauf eingehen zu können, ist es sozusagen der Versuch sich darüber so ein bisschen drüberzustellen und zu gucken was können wir dann an übergreifendem schaffen um wieder in die Kooperation zu kommen?
00:08:53: Wie sieht das denn aus?
00:08:54: wie kann sich dass jemand vorstellen der vielleicht grundsätzlich an solchen Fragestellungen mal interessiert sind weil das ist ja im Grunde so ein bischen das Herzstück auch von dem was wir in der Regel immer machen versuchen zu vermitteln zu gucken wie passen diese einzelnen Puzzlestücke zusammen?
00:09:09: Wir sind der größermaßen Kollegen.
00:09:11: Sehen das ja auch immer an den Studis häufig, dass viele relativ blauäugig ran.
00:09:16: Manche mit gewissen Idealismus natürlich auch andere vielleicht ein bisschen kritischer.
00:09:20: Das passt ja alles.
00:09:21: Es stehen ja interessante Diskussionen und man merkt ja auch wieder viele kommen aus einer gewissen... Ecke.
00:09:26: Wir haben vielleicht so ein paar typische, sag ich mal Neoclassiker die sagen weiß ich nicht der Markt regelt alles und dann haben wir natürlich auch bisschen mehr Idealisten die sagen ne wir brauchen da eine Instanz die irgendwie alles entscheidet und dann aber die diese ein bisschen dem Mittelweg suchen und Studiengänge sind ja typischerweise nicht darauf ausgelegt sage ich mal so ganz platt.
00:09:44: und jetzt weiß ich genau das ist immer so ein bisschen die Schwierigkeit mit der wir dann häufig kämpfen.
00:09:49: du bist ja auch häufig dozierender.
00:09:51: Und jetzt ist es ja so, hier wird auch nicht ein Studiengang soweit angeboten, glaube ich.
00:09:56: Sondern eine Art Executive-Programms könnte man wahrscheinlich sagen.
00:10:00: Was können wir uns darunter vorstellen?
00:10:02: Also ein Executive-Programm ist im Prinzip eine Weiterbildung, das ist der englische Begriff dafür... Das
00:10:06: klingt ja auch cool.
00:10:07: So grob,
00:10:07: genau.
00:10:09: Auch wenn man schon Interseq-School aufgab.
00:10:11: Eben!
00:10:11: Ein
00:10:11: weiterer Bildung für Führungskräfte oder?
00:10:15: Ist eine Weiterbildung für Fach und Führungskräfte.
00:10:17: Also
00:10:18: Fachkräfte auch ganz wichtig.
00:10:19: Weil exekutiv also die Ausführenden sonst...
00:10:23: Genau das ist so die Überlegung dahinter bieten sozusagen als unser Herzstück dieses Executive-Programm an.
00:10:31: Und wir machen auch noch andere Sachen, aber ich erkläre erstmal unser Herz-Stück damit man so ein Bild vor Augen hat.
00:10:36: Das dauert einen Jahr und das ist eine berufsbegleitende Weiterbildung.
00:10:40: also es sind sechs Module in die.
00:10:42: das Modul dauert vier Tage.
00:10:43: um den Umfang jetzt mal.
00:10:46: Das viel interessanterer ist wer sitzt dann drin?
00:10:48: Und wie lernen sie?
00:10:49: Also unsere Lernengruppen sind tatsächlich gedrittelt.
00:10:52: also ein Drittel aus den Landesministerien und Kommunalverwaltungen, also Referenten-, Referatsleitungen ist so häufig die Zielgruppe, die wir da haben.
00:11:02: Ein Drittel aus der Zwiegesellschaft sind ganz viel die Wohlfahrtsverbände wie in Natalie zum Beispiel.
00:11:08: aber es sind auch mal eine kleine Kulturinitiative oder einen Umweltprojekt oder ein großer Umweltverband.
00:11:17: das hatten wir alles schon sozusagen.
00:11:20: Und dann haben wir allerdings in diesen Plätzen Nicht immer unbedingt alle voll besetzt, aber wir haben auch immer Vertreter-Vertreterinnen aus der Wirtschaft.
00:11:27: Die haben erst mal für sich sozusagen alle ganz unterschiedliche Hintergründe.
00:11:32: Viele haben es studiert, aber nicht alle.
00:11:33: also wir haben Leute die nicht studieren.
00:11:35: Das geht auch okay?
00:11:37: Man muss einfach die entsprechende Berufserfahrung nachweisen können.
00:11:40: Und die arbeiten oft sowieso schon an sektoralen Städtstellen und möchten gerne verstehen, was machen da eigentlich?
00:11:46: Und man knitzt ja noch mehr wo ich das dann konzeptionell ein bisschen stärker durchleuchten kann.
00:11:50: Und gibt es insbesondere Methoden, die ich lernen kann.
00:11:53: Das ist total spannend weil unsere Teilnehmende sind so... Zwischen, das sind keine Studierenden.
00:11:58: Da sind unsere Dozierinnen manchmal, wenn sie zum ersten Mal kommen, so ein bisschen, oh wie sind ja gar nicht zwanzig?
00:12:02: Nee die sind so zwischen dreißig und sechzig.
00:12:04: Die haben zum Teil langjährig Berufserfahrung und die möchten sozusagen diese Erkenntnis, die ganz viele haben.
00:12:11: wir stehen vor so vielen Herausforderungen als Gesellschaft.
00:12:14: also wir haben das Thema wir haben die wirtschaftliche Entwicklung im Augenblick Wir haben das Klimawandel, wir haben demografische Wandel, haben wie Frage Migration, Integration und wir haben ganz viele Fragen.
00:12:29: Da ist klar das wird nicht eine alleine lösen einen Sektor sondern da müssen die Sektoren vielleicht auch erstmal zu einer Eilingung kommen.
00:12:35: wo wollen wir überhaupt hin?
00:12:36: also was wollen wir immer zulassen oder was nicht?
00:12:38: Und da braucht es besondere Methoden, besondere Formate und das wollen sie bei uns lernen.
00:12:43: Das ist natürlich wenn man so ne Gruppe trifft total anregend, weil da ganz viel Erfahrung im Raum sitzt.
00:12:50: Aber die sind auch immer sehr diskussionsfreulich.
00:12:52: also man muss es so ein bisschen dann auch sozusagen moderieren damit das nicht ausrufert.
00:12:59: aber es ist vor allen Dingen dieser Perspektivwechsel und das methodische Know-how dass die Leute über uns suchen.
00:13:07: Also genau, ich glaube das ist schon spannend aber natürlich sehr technisch in euren Bereich.
00:13:13: Vielleicht für Hörerinnen und Zuschauern der auch interessant nimmt zum Beispiel mal den Griff Messe.
00:13:17: Messe ist zum Beispiel ein Griff kommt ursprünglich aus dem Kielsenbereich also aus dem religionswissenschaftlichen Bereich.
00:13:25: und dann haben aber damals Wirtschaftsleute gesagt hey wir treffen uns zur Messe Köln oder sonst wo und dann wurde auch gehandelt.
00:13:32: Und so hat quasi die Messe, jetzt einmal hat sie immer noch ihre christliche Gottesdienstbedeutung es werden weiterhin Messen gelesen und gleichzeitig haben wir jetzt aber auch Wirtschaftsmessen.
00:13:42: Aber das sind komplett unterschiedliche Bereiche die nach ganz eigenen Logiken funktionieren.
00:13:47: und Jetzt wenn ich das sozusagen zusammenfass darf jetzt bringt ihr die Leute wieder zusammen und Sie beginnen wieder sozusagen unterschiedliche Perspektiven dann kennenzulernen was ist denn das was uns verbindet?
00:13:58: Was können wir vielleicht Voneinander lernen?
00:14:01: und wir können zum Beispiel eine Messe in Zukunft eigentlich ausschauen, sowohl in der einen wie die anderen Form.
00:14:06: Das heißt man beginnt zu hinterfragen ob die Trennungen die sich einfach entwickelt haben heute noch genauso Bestand haben oder ob man mindestens am Projekten auch zusammenarbeiten kann.
00:14:18: Ja, genau.
00:14:18: Also die Teilnehmenden bringen oft ihre eigenen Projekte mit und entwickeln sie dann mit den anderen weiter?
00:14:23: Dann ist sozusagen der Perspektivwechsel schon eingebaut.
00:14:25: also weil ich dann endlich... Ich sitze an einem Tisch und ich höre was jemand aus dem Ministerium, wie der das aufnimmt wenn er das zum ersten Mal hört, was sich davor hat und was für ihn da schwierig ist oder nicht.
00:14:36: Das ist natürlich total spannend Und es ist aber auch eine Erkenntnis ganz oft darüber Was können eigentlich die anderen Sektoren, was in meinem Sektor nicht so stark vertreten ist.
00:14:48: Also gerade für die Wirtschaft ist es ja, erlebe ich so, ist das oft ein interessanter Faktor wenn sie in den Pumpen wo sie auf zum Beispiel die Bevölkerung stößt also bei großen Infrastrukturprojekten zb.
00:15:02: wenn's auf einmal Protest gibt dass es da nicht gebaut werden soll Oder wenn es um die Fragen von Nachhaltigkeit geht, Koppel zur Sponsibilität ist so ein Bereich auch alles was mit Publikum Fairs zu tun hat.
00:15:15: Er
00:15:15: strahlt das ist sein Vorbildspreis.
00:15:17: Ja schon.
00:15:18: Das ist ja mein Vorschuss.
00:15:26: Und da zu verstehen okay... Der Markt hat seine Grenzen, aber auch wie docke ich denn dann sozusagen das an was nicht nach marktendlichen wettbewerblichen Prinzipien funktioniert und wie bewege ich mich selbst darin?
00:15:38: Das ist eine total wichtige Fragestellung wenn man jetzt zum Beispiel aus der Wirtschaft auf die anderen beiden
00:15:42: Sektoren guckt.
00:15:43: Da hätte ich sogar noch euch beide eine Frage weil dieser Ansatz öffentliche Verwaltung soll alle Menschen gleich behandeln leuchtet mir ein.
00:15:50: Aber wie ist das jetzt von ökonomischer Sicht?
00:15:53: Da gibt es doch Interessantere und weniger interessante Kundinnen und Kunden.
00:15:57: Also ich habe nur sprünglich eine Banklehre gemacht, bevor ich studiert hatte.
00:16:02: Und da war schon klar, dass eine Aufgabe darin besteht zu gucken wo sind denn besonders interessante Kunden die zum Beispiel große Spanvermögen haben und die man beraten kann oder so etwas?
00:16:14: Ist das nicht ein grundlegender Unterschied, dass quasi Wirtschaft guckt nach Kundschaft während Verwaltung nach Bürgerschaft guckt?
00:16:22: Das ist auf jeden Fall der grundlegende Unterschied.
00:16:25: Also das ist jeweils sozusagen anderer Ausschnitt des Menschen.
00:16:28: Einmal ist der Mensch Kunde und einmal ist der Bürgerinnen.
00:16:32: Also das würde ich sagen ist der grundlegende Unterschied.
00:16:34: Das heißt jetzt auch gar nicht, dass wir sagen die Sektoren sollen sich auflösen so überhaupt nicht.
00:16:38: Gerade der Markt ist ein enorm effizienter Mechanismus.
00:16:43: Wenn wir das planen wollen würden, haben wir ja schon beobachtet.
00:16:46: Das funktioniert nicht so gut sondern da braucht es den Markt.
00:16:50: Die Frage ist eher wo sind sozusagen die Sphären, die einen Marktversagen vorliegt?
00:16:56: und genauso gibt einen Staatsversagen und ein zivilgesellschaftliches Versagen.
00:17:00: Und wie kann man sozusagen diese Logiken, wir sprechen dann von Logiken und nicht so sehr vom abgegrenzter Sektor?
00:17:06: Und Unternehmen gehören immer nur voll ganz in diesen Sektoren sondern eher braucht es den Wegbewerb weil das Effizienteste des innovativste rauskommt.
00:17:14: und wo braucht es eine andere Brille die zum Beispiel über Hierarchie Gleichheit sichert oder die über Engagement Solidarität bereitstellt, die Zwiegesellschaft macht.
00:17:26: versuchen diese Logiken spezifischer sozusagen wirken zu lassen.
00:17:30: Das ist die Frage.
00:17:32: Haushalte, Unternehmen, Staat, klassische Volkswirtschaftslehre – das sind so diese drei großen Akteure wie wir sie ja nennen bei uns.
00:17:41: und ich habe immer große Schwierigkeiten selbst in meinen eigenen Vorlesungen im Grundlagen den Leuten irgendwie verständlich zu machen dass diese drei Akteure ja eigentlich zusammenarbeiten oder zusammenarbeiten sollen, aber gleichzeitig natürlich auch in einen Konkurrenzdenkverhalten kommen.
00:17:58: Und da wird wahrscheinlich die Frage so ein bisschen hinausgehen was lohnt sich sozusagen mehr?
00:18:03: Jetzt musst du natürlich ankommen und versuchen den Leuten zu erklären am meisten lohnt es sich Also, wenn wir diese klassische Spieltheorie mal so wieder ein Gedächtnis zurückholen.
00:18:15: Wir könnten natürlich versuchen auf Angriff zu gehen oder auf Abschautung sozusagen und ich ziehe mein Ding durch ja?
00:18:21: Oder Ich finde einen Weg sozusagen wie ich diese drei Können eigentlich Kräfte dazu sagen vereinen kann für das Gesamtgesellschaftliche wohl irgendwie aber da haben wir natürlich auch das Problem der Bildung irgendwie dahinter.
00:18:33: So wie eine Eingangssession gesagt haben Ja meistens...ich bin ja IT System Elektroniker von Ausbildung her ursprünglich ... bloß keine Lust gehabt darin zu arbeiten, Hauptsache was in der Hand.
00:18:42: Sondern rutschig irgendwie in die BWL rein wird ganz klassisch neoklassisch ausgebildet, promovier aber Richtung Nachhaltigkeitsmanagement.
00:18:50: da ist ja immer so ein gewisser Hang zum regulatorischen mit dabei... Aber dann sehen wir auch gleich sich selbst.
00:18:56: das stößt hier auf Grenzen wie vollkommen richtig auch gesagt.
00:19:00: also der Markt ist nun mal am effizientesten in sehr vielen Bereichen Aber gleichzeitig auch nicht überall.
00:19:06: Also man kann so seine Lehren vielleicht ziehen aus Bahndrivatisierung, könnte man vielleicht sagen um das vielleicht so ein bisschen abzukürzen.
00:19:16: Während die entscheidenden jener Zeit zum Beispiel stichwort Stuttgart einen zwanzig oder sowas, vielleicht von der ISOC gekommen wären wir vielleicht schon ein bisschen früher fertig?
00:19:27: Ja das war die Hoffnung wobei ich jetzt also das hat sich inzwischen ausmaß im Bickel erlaub' ich mir keinen Vorteil mehr.
00:19:34: Aber tatsächlich also die sozusagen der Ursprungsmythos, wenn man so will.
00:19:38: Der ISOC ist Stuttgart-Einundzwanzig und die Überlegung der damaligen Landesregierung dieser Prozess.
00:19:44: Und zwar egal ob man jetzt einen neuen Bahnhof gewollt hätte oder den Alten oder... Also völlig unabhängig vom Ergebnis.
00:19:50: aber die Überleitung der Prozesse hätte nicht so eskalieren müssen, weil man ihn anders aufgesetzt hätte.
00:19:56: Jetzt hat man ja gar nicht gegen Regeln verstoßen sondern hat von Anfang an informiert und Beteiligung angeboten im gesetzlichen Rahmen.
00:20:02: aber offensichtlich hat das nicht sozusagen den Effekt gehabt, den es theoretisch haben sollte.
00:20:07: Und die Überlegung wenn wir erwarten dass solche Prozesse in Zukunft anders gestaltet werden dann müssen wir auch entsprechende Kompetenzvermittlungen anbieten.
00:20:17: und deswegen die ISOC.
00:20:18: Ja
00:20:19: ich würde übrigens jetzt aus meiner Sicht sagen was Marc setzt ja schon ganz viel voraus also ist er relativ jung.
00:20:26: Marktwirtschaft setzt ja, regeln durch staatliche oder religiöse Akteure voraus die Geld festlegen und so weiter.
00:20:33: Darüber haben wir ja schon Folgen gemacht.
00:20:35: das heißt zum Beispiel die Familie wie man sie auch immer versteht ist ja im Bereich normalerweise nicht marktwirtschaftlich organisiert.
00:20:42: also ganz grundlegend ist es ja schon so dass quasi menschliches Leben nicht nur marktförmig funktioniert.
00:20:51: Und deswegen frage ich mich öfter, ob wir uns nicht sozusagen interdisziplinär hin und wieder auf Grundlagen zurückbesinnen sollten.
00:20:58: Ist da Ort dafür oder führt das dann zu weit weg?
00:21:01: Versucht man quasi einen konkreten Projekt zu bleiben und sagt pragmatisch der soll jetzt halt mal funktionieren?
00:21:06: Oder gibt es auch so eine historische oder philosophische Reflexion in den Interdisziplinärentienst?
00:21:14: Also wie versuchen sozusagen das Beste aus Einwelten zu holen?
00:21:20: Und wir machen tatsächlich, wir gucken in den Disziplinen.
00:21:25: was ist hilfreich für unser Publikum.
00:21:28: Unser Publikums sind Praktika und Praktikerinnen aber trotzdem würde ich sagen gerade philosophisches Besteck.
00:21:34: es ist absolut hilfreich.
00:21:37: zum Beispiel finde ich ganz spannend sich das Thema Gerechtigkeit anzugucken und die unterschiedlichen Perspektiven der Sektoren.
00:21:44: was ist eigentlich gerecht?
00:21:46: Und da gibt es sehr viel darüber Da ist sehr viel darüber nachgedacht worden.
00:21:51: Aber da das nochmal zu durchdringen und zu verstehen, warum wird es denn von wem wie argumentiert?
00:21:57: Er spreche ich eher im Sinne von naja.
00:21:59: der hat soviel gearbeitet, er hat das verdient oder sie braucht das ja weil und deswegen müssen wir ihr das geben als eine solidarische Gemeinschaft.
00:22:07: sozusagen sind ja beides Gerechtigkeitsvorstellungen Und da holen wir uns aus den unterschiedlichen Disziplinen, holen kleine Stücke, aber wir werden jetzt nicht versuchen sozusagen eine eigene Wissenschaft die intersektualen Governance zu etablieren.
00:22:21: Da sind wir zu Anwendungsorientiert.
00:22:23: Wir wollen in der Praxis Leuten Instrumente an die Hand geben ihre Arbeit besser machen zu können und nicht die Wissenschaft weiterzuentwickeln.
00:22:31: Aber weil sie das gerade gesagt haben Familien sind ja zum Glück nicht nach marktlichen Prinzipien geordnet.
00:22:36: Es gibt es gibt schon auch noch andere Sektoren.
00:22:39: dass das immer kommt ein bisschen darauf an wen man liest und so er.
00:22:42: aber Es gibt beispielsweise die Wissenschaft in der sozialen Arbeit, sind die primären Netze als den Sektor total wichtig.
00:22:49: Also eben gerade die Familien und es kommt immer ein bisschen darauf an welches Thema schaut man sich an?
00:22:54: Welche Sektoren man denkt.
00:22:55: also wenn ich Nachhaltigkeit denke denke ich die Wissenschaft ist ganz stark Wenn ich so ein Thema denke wie zum Beispiel demografischer Wandel.
00:23:06: Da ist die Wissenschaft nicht so ganz vorne dran, weil wir da ... Die Wissenschaft liefert da zwar die Daten aber nicht die... Befeuert nicht die Innovation sozusagen.
00:23:15: Genau!
00:23:16: Das
00:23:16: ist nämlich auch genau die Erfahrung, die ich immer wieder mache.
00:23:20: Ich habe auf der einen Seite ganz viele Leute, die die Klimakrise leugnen und nicht wahrnehmen wollen was die Wissenschaft dazu zu sagen hat.
00:23:28: Interessanterweise aber auch in akademischen progressiven, aufgekehrten Milieus oft auch so eine Frucht vor Demografie.
00:23:35: Ich hab über Religionsdemografie zum Beispiel viel gearbeitet.
00:23:38: Es ist mir das immer wieder begegnet wo ich dann auch da interessant... Also wenn es sozusagen nicht in die Schablonen reinpasst zwischen Planwirtschaft und Marktwirtschaft, dann fühlen sich viele schon ganz unwohl.
00:23:50: Und wir sehen ja ganz offensichtlich auch in den Debatten über Rente, Pflege
00:23:54: usw.,
00:23:54: dass wir eigentlich über Demografie und eigentlich über Zukunft sprechen.
00:23:59: aber eine große Angst ist darüber zu thematisieren.
00:24:03: Ich glaube auch, ich vermute in einigen Jahren werden wir diese Diskussion recht heftig führen.
00:24:09: Jetzt sind wir noch nicht da, ja also Südkorea Japan hatten mir als Beispiel und die Geboten hatten noch niedriger sind, die damit noch mehr konfrontiert sind.
00:24:17: ich habe das Gefühl dass kommt aber bisher zieht man sich immer noch dann wieder zurück und sagen ja wenn das Rentensystem für ein paar Jahre stabilisiert ist, dann ist auch gut, tiefer müssen wir da gar nicht gehen.
00:24:29: Ja so als ob man sozusagen den einen dieses eine Förderkonzept finden würde oder das eine Rentenansparmut das uns da wieder rausholt.
00:24:39: Das wird
00:24:39: vermutlich, also würde ich jetzt mal schätzen nicht passieren.
00:24:42: aber weil sie das ansprechen auch die Kirchen für die spielt ja der Demografschwandel eine enorme Rolle.
00:24:48: und da ist auch die Frage wie kann was können denn da als Vorauswege sein?
00:24:52: Und sind nicht zum Beispiel intersektorale Auswege für die Kirche ein wichtiger Ansatz?
00:24:56: wir haben jetzt einen Projekt begleitet dass das MLR aufgesetzt hat Da sind Modellgemeinden gefunden worden.
00:25:06: In Baden-Württemberg müssen die Kirchen ja relativ stark Immobilien abstoßen und das trifft die Gemeinden ja ganz hart.
00:25:11: Da wird zum Teil darüber verhandelt, wollen wir lieber den Sakralbau oder lieber das Gemeindehaus verkaufen?
00:25:16: Und die Frage, wenn wir es versuchen als Gemeinschaft vor Ort also sowohl die Kirche als auch zivilgesellschaftliche Akteure als vielleicht sogar auch Wirtschaftsakteure zu erhalten indem wir da Büros reintun aber den Gemeindesaal belassen oder in dem wir Wohnen ermöglichen aber das weiter auch kirchlich nutzen können intersektorale Lösung und das glaube ich, was die Kirche auch gerade im Augenblick einen großen Schritt macht zu sehen.
00:25:40: Vielleicht müssen wir um diesen Gemeinschaftsort zu erhalten uns anders öffnen für die anderen Sektoren.
00:25:46: Also geht es schon durchaus diskursiv zu?
00:25:50: Ich muss mir darunter keine klassischen Vorlesungen unbedingt vorstellen, sondern ich habe es gerade zumindest wenn ich es richtig mitgekriegt hab.
00:25:59: Da bringen die Studierende nennst
00:26:02: du?
00:26:03: Ja okay.
00:26:04: Bringt dann auch jeweils ein Projekt mit aus der Realität und das wird dann sozusagen mit den anderen Studis gleichzeitig mit diskutiert und vielleicht so Richtung vorn nachteilen.
00:26:14: also schon sehr praktisch orientiert, aber wie sieht das aus?
00:26:20: In sechs Modulen glaube ich.
00:26:22: Genau also die Module sind aufgeteilt und die ersten beiden Module sind eher so analytisch.
00:26:26: was haben wir denn für eine Welt?
00:26:28: ja was?
00:26:29: warum ist es so schwierig Komplexität zu gestalten?
00:26:32: Das ist eine ganz wichtige Frage, aber auch in welchem System?
00:26:35: Wie sieht unser Handlungsfeld aus?
00:26:36: politisch-kulturell-wertemäßig das sind die ersten beiden Module.
00:26:40: Und dann machen wir wirklich was heißt es ein intersektuales Projekt aufzusetzen?
00:26:44: Was heißt es zu initiieren?
00:26:46: wie sieht Führung in Netzwerken aus?
00:26:48: Was mache ich wenn's Konflikte gibt?
00:26:49: Was muss ich wissen über Partizipationen?
00:26:51: Wie kommuniziere ich dürfen alle als Mikro und jeder sagt mal was er will oder... Oder wie machen wir das?
00:26:57: Zu viel Demokratie.
00:26:58: Genau!
00:26:59: Auch und auch die Frage erreichen erreichen wir eigentlich das, was wir erreichen wollen?
00:27:03: so und also die Frage Wirkung.
00:27:04: Das sind die sechs Module.
00:27:06: und also meine Erfahrung ist Vorlesungen sind da tödlich.
00:27:11: man kann die Leute da die schalten dann schneller ab.
00:27:14: ich glaube wenn mal sozusagen disziplinär selber schon geprägt ist oder durch die Ausbildung geprägzt ist dass man besser in der Diskussion lernt also dass man sozusagen ein paar Impulse und dann In der Diskussionen lerne ich ah das ist die Perspektive vom anderen baut es dann ein in das, was ich schon weiß.
00:27:33: Das funktioniert dann besser als wenn ich bei Studierenden die gerade von der Schule kommen erstmal so eine Systematik brauche?
00:27:39: Für mich klingt es so.
00:27:40: also ob das dann aber auch bedeutet man hat da also dreißig die sechzigjährige häufig werden des Männer sein die dann erst mal am Anfang Versuchen den Raum einzunehmen und dann führt man sie in eine Dialogische Kultur über.
00:27:53: Ist das sozusagen Teil der... trifft das Klischee zu?
00:27:55: Genau!
00:27:58: Ist die Alltags-Challenge oder sind wir da schon weiter?
00:28:01: Ich würde sagen, da sind wir schon weiter.
00:28:02: Also tatsächlich ist es so dass wir immer ungefähr Hype, Hype nie Geschlechter besetzt haben.
00:28:08: Wir haben das im Blick, sollte uns da mal was verrutschen aber wir achten also wir haben das nicht quotiert oder so.
00:28:13: Das ergibt sich so.
00:28:14: Es ist wirklich tatsächlich die Nachfrage die sich da so abbildet Und dann haben sie natürlich, das kennen Sie sicher auch sehr fand schon.
00:28:19: Sie haben immer unterschiedliche Typen!
00:28:21: Sie haben den, der reinkommt und sagt jetzt zeige ich mal... dass ich es besser weiß und
00:28:25: zuerst den, den er total
00:28:27: mitdenkt und den Sie aber nie hören, ja?
00:28:29: Der aber superinteressante Beiträge machen könnte.
00:28:32: Sie hat immer jemanden, der es nochmal erklärt muss, also ganz unterschiedlicheTypen.
00:28:37: Aber in so einer Diskussion ergänzt sich das ja gut.
00:28:40: Also ich habe nicht das Gefühl, dass ich da jetzt erstmal... irgendjemand zurückhalten muss und jemand anderen stark hervorlocken, sondern da ist eine Diskussionsfreude.
00:28:49: Bei uns sind natürlich auch die Leute, denen bewusst es wir müssen was ändern und die das genießen auf andere zu treffen, die das auch so empfinden.
00:28:59: Das ist eine andere Lernabend.
00:29:00: Ja, das war ja Nathalie's Begeisterung auch der Ort sozusagen.
00:29:03: Das hat mich schon sehr überrascht.
00:29:05: Ich kenne sie jetzt dann auch ein bisschen länger zumal ich habe jetzt auch die Ehre mit in den Fachbeirats von dem paritätischen Berufen worden zu sein wahrscheinlich auch weil ich mich da in die Richtung so ein bisschen engagiert hab.
00:29:18: und auf einmal kam die Anfrage, habe mich mega gefreut aber ich habe es auch an ihr auf jeden Fall gesehen.
00:29:24: also er hat sehr geschwärmt hiervon netten Smalltalk wahrscheinlich abgetan, aber sie hatte da echt so eine Begeisterung für.
00:29:33: Ich dachte komm, da muss was dahinter sein weil das ist ja auch so wie gesagt ein typisches Schnittstellenthema von uns.
00:29:38: wir sind wenig wie soll ich sagen rein idealistisch also dass wir jetzt sagen so lieb sein Dogma und alle an den Händchen halten sondern wir wollen ein bisschen dahinter steigen.
00:29:49: Also wir sind ja beide, glauben auch an das Konzept der sozialen Marktwirtschaft zum Beispiel und ... Ökologischer und sozialer.
00:29:57: Wir haben ja auch nicht mehr soziale Nachhaltigkeit.
00:30:01: Es ist ökologisch und es ergänzt die Spremerhauptsache nachhaltig.
00:30:06: Und deswegen fand ich es auch so spannend quasi ein Institut zu finden.
00:30:09: Ist ja keine eigenständige Hochschule.
00:30:10: Das ist ja Teil der DHBW über das CAS oder CHS.
00:30:17: das zu sehen, dass es da auch Bemühungen und Anstrengung dahinter gibt.
00:30:20: Da stellt sich so ein bisschen die Frage.
00:30:23: Trägt das dann direkt die DHBW oder wird das quasi vollständig finanziert von den Studierenden?
00:30:30: Oder wie ist das hier so entstanden?
00:30:33: Also das ist tatsächlich war sozusagen der Anspruch wir wollen intersektural auf allen Ebenen also nicht nur bei den Teilnehmenden sondern wir wollen es auch in dem Förderszenario abbilden.
00:30:45: Und das Land Baden-Württemberg, also insbesondere die Silla Erler ist damals auf Südwestmitteil sozusagen für die Wirtschaft.
00:30:53: Auf die Dieter Schwarzschiftung und auf die Robert Bosch Stiftung zugegangen und hat sozusagen das initiiert so einen Ort zu schaffen.
00:31:00: Die Unternehmen haben selbst auch Interesse an sowas könnte man mal zusammenfassen?
00:31:05: Also nicht nur rein ich sag mal... Erz-Anarcho-Kapitalistisch Ranz zu gehen, sondern durchaus auch mit einem Blick für das soziale mal mindestens.
00:31:15: Ich bin positiv überrascht.
00:31:16: ich kenne Gisela Erdogut und sie kommt ja gerade aus dem Familienbereich.
00:31:19: also sie hat ja da quasi unternehmerisch tätig geworden im Bereich Familien, eine soziale Unternehmen eher Familienunternehmen ist ja leider inzwischen sehr negativ geprägter Begriff.
00:31:33: Aber ja, das ist schon toll.
00:31:35: Das heißt quasi da gibt es die Initiative und dann sagen aber auch Wirtschaftsverbände okay wir bringen uns da ein beziehungsweise Stifter genau und
00:31:44: d.h.,
00:31:45: dass es also nicht eine reinstaatliche Finanzierung sondern eine Mischfinanzierung wo...
00:31:49: Genau!
00:31:50: Und das ist bisschen unterschiedlich.
00:31:51: als wenn Sie jetzt diese Leute aus den Sektoren hinsetzen lassen würden.
00:31:54: so was sind eure drängendsten intersektualen Fragen?
00:31:57: Da ist das unterschiedlich, aber gerade die Wirtschaft zum Beispiel Bürokratie fällt, dann ist der Wirtschaft sehr bewusst irgendwie dass diese Schnittstelle schwierig ist.
00:32:06: und auch beim Thema Nachhaltigkeit.
00:32:10: Das ist nicht kein rein wirtschaftliches Thema.
00:32:12: so funktioniert dieses Thema nicht und da müssen wir lernen wie wir damit umgehen.
00:32:17: entstehen dann auch neue Lehrmaterialien neue Formen.
00:32:20: ich meine das was wir machen ist ja auch ein bisschen experimentell Weil ich kann mir dann vorstellen, man hat ja dann keine Lehrbücher für diese Bereiche.
00:32:28: Das ist hier alles ganz neu.
00:32:30: Entsteht da was Neues?
00:32:31: Ist das Learning by Doing?
00:32:32: Gibt es noch Overhead-Projektoren?
00:32:36: Also wir haben angefangen damit... also das ist jetzt der siebte Jahrgang im Augenblick, der läuft.
00:32:41: Also seit zwanzig, zwanziger haben wir angefangen Und wir haben dann mal angefangen, also wie gesagt.
00:32:47: Wir haben das so ein bisschen aus allen möglichen Disziplinen zusammengesucht weil es so ein Puzzlestück ist was passt?
00:32:52: Aus welcher Disziplin wann und haben dann Studienbriefe für jedes Modul geschrieben sozusagen die nochmal zusammenfassen zum nachlesen worum ging's jetzt?
00:33:02: Und dann haben wir auch angefangen, einen eigenen Methoden-Koffer zu entwickeln.
00:33:06: Denn zwischen fertig ist den unsere Teilnehmenden auch gekommen mit unseren eigenen Methodern die eben intersektoral anschlussfähig sind und nicht nur für einen Sektor, außer einem sektor für einen sektor sind.
00:33:16: Das war das Projekt im letzten Jahr in Praxislehrbuch geschrieben dass jetzt dann im Sommer beim Springerfahrtag erscheinen wird wo wir mal einmal sozusagen intersektorale Governance was heißt es konzeptionell?
00:33:27: Was heißt es für mich im täglichen Tun versuchen abzudecken.
00:33:30: Der hervorragende Gelegenheit ist mal an dieser Stelle klarzustellen.
00:33:34: Das Springerverlag, Wissenschaftsverlag im Baden-Württemberg ist nicht zu verwechseln mit Axelspringerverlagen in Berlin.
00:33:41: Weil der Zug manche noch denkt, du hast Springer!
00:33:44: Jetzt wird es fossil.
00:33:45: Nein, der Springer Verlag im baden-württmberg die machen seriöse wissenschaftliche Arbeit genau.
00:33:51: Aber ich kriege
00:33:51: diese Frage auch öfter von Studis.
00:33:53: Ist
00:33:54: solche Bringer?
00:34:00: Gute Gelegenheit, das auch mal klarzustellen.
00:34:02: Wir haben einen Springer in Baden-Württemberg und es sind wissenschaftliche Produkte und nichts zu verwechseln mit Presseerzeugnissen aus Berlin.
00:34:13: Viele Hochschulen als seriösen Zugang auf die Datenbank und so.
00:34:18: Gut dass wir das schon mal geklärt haben, da gab's bestimmt ein paar Freizeit.
00:34:22: Wie kann man sich eigentlich dann deduzieren?
00:34:24: denn sind das meistens auch aufs oder haben wir da schon eher Leute aus der Praxis?
00:34:28: Oder
00:34:29: ist gemischt, würde ich sagen.
00:34:30: Also wir haben immer viele Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen allerdings nicht nur von der DHBW sondern also aus dem ganzen Bundesgebiet.
00:34:39: also Spämpunkt Baden-Württemberg aber bei Weitem nicht nur.
00:34:43: Da hatten wir auch schon ganz wirklich sehr spannende Gäste, Aminasee zum Thema Komplexität.
00:34:48: Zum Beispiel war schon bei uns oder Bernhard Perksen zur Kommunikation.
00:34:52: das sind natürlich irgendwie so Highlights die man dann erlebt.
00:34:56: aber wir haben auch und wir versuchen auch immer sozusagen nochmal Das runterzubrechen und dann zu zeigen, wie macht es denn jemand in der Praxis?
00:35:03: Und dann laden wir Leute ein die das in der praxis machen.
00:35:06: Die noch mal drauf zeigen können.
00:35:08: so bei mir hat das funktioniert oder ich kämpfe immer noch mit x y oder so.
00:35:14: Da frage ich sogar direkt, auch falls sich jetzt welche interessierend klar Homepage wird es geben.
00:35:18: Gibt's irgendwie Podcasts, Videokanal oder so wo sich Leute ein bisschen umschauen können?
00:35:23: Ja also es gibt mir Homepage.
00:35:24: da gibts auch einen kleinen Film wo man mal Alumni von uns sehen kann die noch einmal in einem Satz sagen was war gut.
00:35:32: Und dann haben wir auch eine ganze Reihe von Podcasts.
00:35:35: Also ich habe es vorhin ja kurz gesagt, wir haben ein Corona-Podcast gemacht und dann machen wir alle zwei Jahre für eine große Konferenz durch und in Vorbereitung auf diese Konferenzen machen wir mit den Inputgebenen kleine Podcast.
00:35:45: die sind dann so ne Viertelstunde zwanzig Minuten lang und da kann man dann noch mal also da war zum Beispiel beim letzten Mal Jutta Allmendinger oder Julia Buchter erwähnt, das ist eine Sicherheitspolitikerin.
00:35:57: Da kann man noch mal kurz reinhören was haben die denn zum Thema Intersektoralität und wo es in ihrem Bereich eine Rolle spielt sagen können?
00:36:05: Genau.
00:36:06: Wow!
00:36:07: Das ist schonmal sehr eindrucksvoll.
00:36:09: Das hätte ich mir so ehrlich gesagt von Komplexitätsgrade also wie das Zusammenspiel fast gar nicht gedacht.
00:36:16: Wie kann ich mir dann vorstellen wenn sich jemand dafür interessiert sicherlich auch aus der Schnittstelle kommt, eine gewisse Führungsposition sich qualifiziert, Lust hat.
00:36:24: Wie werden dann klassische Prüfungen irgendwie in Form von Präsentation abgelegt?
00:36:28: oder ist das einfach nur Teilnahmediskussion-Projekt fertig machen?
00:36:33: Das kommt auf an also... Also zur Teilnahme, das ist auch nach den Sektoren unterschiedlich.
00:36:38: Ziehen wir Gesellschaft und Wirtschaft, die melden sich einfach bei uns und wir führen dann Erwartungsgespräche weil es kann ja auch sein jemand erwartet sich was von uns was wir gar nicht erfüllen können.
00:36:46: Das möchten wir gerne davor schon mal angesprochen
00:36:48: haben.
00:36:52: Aber in den sozusagen aus der öffentlichen Verwaltung müssen tatsächlich durch Auswahlverfahren durch und dass man dann schickt uns das Ministerium jemand.
00:37:00: Aber man nimmt nicht jeden!
00:37:01: Da sind wir raus, das machen die Ministerien Und dann ist es so, man kann sozusagen das... Und das machen wirklich die meisten.
00:37:12: Man kann es durch reine Teilnahme machen, weil man muss ja sehen... Wir haben das insbesondere bei Corona gesehen.
00:37:19: Das sind Menschen, die stehen wirklich mitten im Leben.
00:37:21: Die meisten haben Familie.
00:37:23: Bei Corona waren's echt ... wir haben dann alles online gemacht und ich habe so viele Kinder mal schnell durchs Bild liegen sehen und den ganzen Stress zu Hause.
00:37:31: Das passt nicht auch noch rein da noch irgendwie sowas wie ein kleines Zeitstudium anzufangen.
00:37:36: Deswegen die meisten machen sie über Präsenz und nehmen da sehr viel mit.
00:37:39: Wir haben zum Beispiel auch einen Coaching, wo wir mit professionellen Coaches in kleinen Gruppen, die ihre Themen auch noch mal ansprechen können – das braucht man keine Prüfung dazu.
00:37:48: Da nimmt man das mit aus der Auseinandersetzung.
00:37:50: Es gibt immer so ein paar Liebhaber, die sammeln dann nochmal ECTS-Punkte und machen ein sogenanntes Diploma of Advanced Studies.
00:38:00: Das ist aber wirklich, also erstens weil wenn man diese Intellektuelle auseinandersetzt zum Markt dann ist das natürlich gut die Prüfung zu machen.
00:38:06: Dann genießt man das an sich
00:38:08: als schon optional möglich.
00:38:09: oder es gibt auch viele die sagen ich habe ein Projekt da hab' ich den Auftrag von meinem Arbeitgeber das Projekt umzusetzen in nächsten zwei Jahren.
00:38:16: und wenn ich das entlang der Prüfungen durch denke dann hilft mir das total.
00:38:20: Und die machen mit den Prüfungsleistungen entwickeln die ihr Projekt weiter.
00:38:23: Das sind aber wirklich die Liebhaber und Liebhaberinnen.
00:38:25: Also
00:38:26: eher die Ausnahme.
00:38:26: Ja das machen bei Weitem nicht alle völlig angemessen, sodass jeder da seine Wahl trifft.
00:38:34: Okay wenn es klappt... Ich meine ich habe ja primär mit Studis die relativ... Also das sind dann der klassische... Sieh direkt aus der Schule und das blauegegige ich noch und so gerade mal neunzehn zwanzig Grad in der Schule Und jetzt lernen sie zum ersten Mal so wie mein erstes einen stundenplan irgendwie erstellt.
00:38:52: Oh!
00:38:52: Es gibt keine richtige Anwesen als Pflicht.
00:38:54: warum soll ich denn überhaupt kommen?
00:38:56: Natürlich auch das einzige Anreizmittel.
00:38:59: Dazu ist ja dann eine Prüfung typischerweise, wo wir da ja immer mehr weggehen von den klassischen Klosuren also für manche Fächer klar mathematische Buchführungen Finanzierung solche Geschichten okay macht Sinn.
00:39:10: aber ich stehe in anderen Sachen Marketing und so weiter.
00:39:13: Da ist es halt sinnvoller etwas zur Diskussion zu stellen im Rahmen einer Presi oder sonst was.
00:39:18: und es ist häufig Ich meine, man muss sich schon schwer tun wirklich um bei einer Präsie komplett irgendwo durchzurasteln.
00:39:27: Der Lerneffekt ist einfach größer wenn man Inhalte mal so ein bisschen diskutiert und bespricht für die die halt diese Muße auch mitbringen.
00:39:35: aber das um vielleicht das auch nochmal zu sagen ich sehe das so bei den ganz Jungen, die so frisch aus der Schule kommen.
00:39:41: Einfach noch nicht dass es mit dieser kompletten Freiwilligkeit ohne Druck oder Anreiz funktioniert.
00:39:49: Da erfreut mich das gewissermaßen zu hören, Nennen wir es mal Wifi-Zahl.
00:39:53: Ja, ich würde
00:39:55: sagen das ist eher ein Zeitproblem dass sie's nicht mehr machen als dass jetzt so einen.
00:40:00: wie soll ich mir das antun?
00:40:01: wobei wir jetzt auch keine klassischen Klausuren haben als Prüfungsleistung sondern das ist einmal eine Projektskizze Einmal ein Projekt Portfolios Mal ne Münchenprüfung wo man was präsentiert und dann diskutieren wir das miteinander.
00:40:12: Also sind auch Formate die jetzt nicht... Keine Multiple Choice
00:40:18: Ja, genau.
00:40:18: Und das ist dann eigentlich auch ein Instrument der Weiterentwicklung von Persönlichkeiten wo man sagt wir haben schon viel auf dem Kasten und haben jetzt aber auch die Chance da nochmal weiterzugehen sich zu vernetzen vielleicht auch in oder vor einem neuen Projekt auch neue Perspektiven zu gewinnen.
00:40:35: ich finde das super also es echt klasse.
00:40:39: Könntest du jemanden aus deinem Team eigentlich?
00:40:41: Weil er ist ja unser Antisemitismus-Verauftragter.
00:40:43: Wenn wir dann weg sind, könnt ihr mal deinen Team hier gucken.
00:40:46: Da wenn ich kurz die Hüte wechsle und von Michael Blume zum Ministerialen werde... Ja tatsächlich!
00:40:52: Das ist natürlich etwas das ich... ganz spannend finde.
00:40:55: und ich glaube tatsächlich, dass gute Teams heute interdisziplinär und vielfältig sein müssen.
00:41:02: Weil auch in der Politik die Menschen einfach überfordert sind.
00:41:06: also die Prozesse sind viel zu schnell wir bewegen uns alle in Blasen Parteien werden auch so blasen.
00:41:14: man kann den ganzen Tag von Leuten und Gegend sein die einen toll finden und es ist aber nur drei Prozent der Gesamtgesellschaft.
00:41:20: das ist eine Gefahr.
00:41:22: Ein Weg damit umzugehen, der auch mehr und mehr diskutiert wird ist eben zu sagen ich brauche Teams mit Leuten die mir auch widersprechen.
00:41:29: Die andere Perspektiven einbringen.
00:41:33: Jung alt Mann Frau Alleinerziehend und also die ganzen.
00:41:38: Und dann habe ich sozusagen auch als Führungskraft oder als denn die Person die in der Öffentlichkeit steht eine bessere Chance einfach die Aufgabe gut zu erfüllen.
00:41:48: Und da ist es dann tatsächlich so, dass man aber die wirklich ... Viele wollen nicht in die Öffentlichkeit.
00:41:52: Ist auch völlig okay!
00:41:54: Aber wenn man Leuten halt gar nichts anbieten kann wie sie sich auf selber weiterentwickeln können, das wird nicht die Zukunft sein.
00:42:01: Ich glaube wirklich gute Leute, die lassen sich nicht umkommandieren, die lasse sich nicht rumschikanieren und die wollen auch mindestens die Chance haben.
00:42:11: Da sind Stiften auch.
00:42:13: Und gerade öffentliche Dienst kann halt nicht, das können Privatunternehmen eher, die können dann sagen da hat jemanden erhöhen wir halb das Gehalt?
00:42:20: Das ist im öffentlichen Dienst oft nicht möglich sondern da ist halt.
00:42:23: denn die Frage ist zum Beispiel eine Stelle, hat man bestimmte Gehaltschlüssel drauf?
00:42:28: und dann ist schon die Frage was kann ich aber dazu anbieten?
00:42:31: einer Person der sagt ja ich habe da schon Lust darauf aber ich bin nicht bereit zwanzig Jahre nur das Gleiche zu machen Dann sind, glaube ich solche Angebote.
00:42:38: Deswegen habe ich vorher auch schon gehört dass das aus dem öffentlichen Dienst da sogar eine Auswahl geben muss während du Wirtschaft manchmal die Leute sagen halt wenn der ein Sinnproblem hat kriegt er halt drei tausend Euro mehr.
00:42:49: also
00:42:50: auf ich glaube schon sicher liegt es auch so dass manche Arbeitgeber das ganz bewusst als da kann ich einen Raum bieten wo jemand über den Tellerrand gucken kann sich noch mal weiterentwickeln und das macht mich als Arbeitgebers auch attraktiv.
00:43:02: plus das Netzwerk, dass dann jemand mitbringt der da drin war.
00:43:06: Also unsere Alumni sind relativ aktiv und wir merken auch über die Jahrgänge hinweg die Leute sich bewusst sind wäre es noch alles im ISOC-Netzwerk und sagen bei euch war doch auch XY könnt ihr mich mal vernetzen solche Sachen.
00:43:18: also das ist das was natürlich den Arbeitgeber auch nutzt.
00:43:22: aber diese Sinnstiftung oder diese intellektuelle Anregungen die dann sozusagen en passant mitgeholt wird was ein ganz wichtiger, sozusagen einen Plus ist dass man bieten kann wenn man nicht irgendwie nur über Gehalt sowas ausgleichen kann.
00:43:37: Genau und auch Persönlichkeitsentwicklung.
00:43:38: also deswegen auch die Frage mit dem des Dialogische Einübungen.
00:43:41: ich meine wir sind hergekommen.
00:43:42: dann ist dieser wunderbare Bildungskampus.
00:43:45: ja also Bildung ist ja direkt aus der Bibel der menschenbilde Gottes geschaffen und daraus entsteht Mein Mui das meiste Eckhardt unser Begriff der Bildung wunderschön.
00:43:54: Aber es ist eben tatsächlich so, dass wir bisher im öffentlichen Dienst noch die Struktur haben.
00:43:59: Dass man braucht zum Beispiel zur Einstellung in den höheren Diensten Hochschulstudium und danach ist alles weiter optional.
00:44:07: Und ich vermute, dass es in Zukunft sein wird das man sagt.
00:44:10: also wer wirklich Verantwortung trägt da sollte er es auch hin und wieder eine Weiterbildung geben.
00:44:15: Intellektuell!
00:44:17: Aber auch im Hinblick Persönlichkeitsbildung.
00:44:19: Was bedeuten neue Medien, was bedeuten Neue Umgangsformen?
00:44:23: Also diese Wiedervernetzung von getrennten Sektoren ist glaube ich etwas das findet ja nicht nur äußerlich statt sondern es ist ja auch etwas... was innerlich ist sozusagen.
00:44:33: Auf
00:44:33: jeden Fall und dieses Erleben, das ist ja also mein Kredo war immer schon Austausch sozusagen egal wo.
00:44:38: ich war auch länger in der internationalen Zusammenarbeit wichtig unterwegs und hab da eher so dieses Austausche ist das Element dass man irgendwie bieten muss und das sehe ich zwischen den Sektoren auch diese Wahrnehmung.
00:44:49: Da sitzt nicht der böse Bürokrat oder der fiese Geldmacher.
00:44:53: Die hätte
00:44:53: verdienen das
00:44:55: Geld mit der Angegems aus.
00:44:57: Das sind alles Menschen und die kämpfen alle in Ihren Sets, mit Ihren Teams.
00:45:03: Und die haben ganz ähnliche Probleme und wir können ja voneinander lernen statt uns irgendwie
00:45:08: anzufalten.".
00:45:09: Das hat mich übrigens sehr geärgert und da würde ich sagen – wir sind hier la Zeit schon vorgekommen – aber von euch beiden auch noch gerne was hören weil der Begriff Leistungsträger!
00:45:18: dass der Bicke-Fleistungsträger gekoppelt wurde an Einkommen.
00:45:23: Also wer viel Geld verdient, ist ein Leistungsträter.
00:45:26: wo für mich zum Beispiel Ehrenamt rausfällt?
00:45:28: Wo für mich Elternschaft rausfellt?
00:45:29: Wofür mich Wissenschaft und Aushalt bilden?
00:45:33: Ja also die Mehrzeiter Menschen mit denen ich zu tun habe sagen und ich ja selber auch Ich hätte in der Bank bleiben können wenn es mir nur darum gegangen wäre viel Geld zu verdienen.
00:45:42: Aber das ist ja nicht das Einzige, was sinnstiftend ist und vielleicht nicht mal das Primäre.
00:45:49: Meine Frage ist sozusagen haben wir eine Chance einen besseren Leistungsbegriff zu finden als den der gerade Gesellschaft verwendet ist oder träume ich da nur?
00:45:59: Ich glaube passt dass also in meiner Erwartung ist tatsächlich wir gar nicht umhinkommen, weil wir ganz viel gar nicht mehr sozusagen nach diesem rein monetären Schema werden bewerten können.
00:46:10: Wenn wir uns angucken die Debatte in der letzten Woche zum Thema Rente und wie machen wir das im Zukunft?
00:46:16: Wir werden andere Mittel finden müssen, die nicht nur sozusagen wie kriege ich Geld angespart das mir dann auf mein Konto kommt sondern wir können wieder anders zusammenleben als Gesellschaft.
00:46:26: Da spielt ihren Amt auf jeden Fall eine große Rolle und da spielen auch andere Leistungsträger in der Familie beispielsweise.
00:46:31: und was kann ich wenn ich vielleicht denen kein Geld geben kann aber trotzdem an Unterstützung bieten?
00:46:37: Das wird... Ich glaube dass da liegt und jetzt muss jemand kommen und das sozusagen explizit machen, was das so ist.
00:46:44: Das hat noch keiner ausgesprochen aber wir werden dahin kommen müssen und es kann man sehr klug gestalten sodass das natürlich irgendwie anders wird als es jetzt ist aber dass das insgesamt für alle auch einen Angebot des selber zu wachsen und als Gesellschaft zu wachsen oder wir können's ganz schlecht gestalten.
00:47:00: dann müssen wir diese zusätzliche Arbeit unentgeltlich machen und wir ziehen nichts raus.
00:47:05: Ich denke, ultimativ kommt es auch irgendwo darauf an was für Begrifflichkeiten wir irgendwo verwenden.
00:47:11: Ich meine Leistungsträger ist in dem Sinne ein schrecklicher Begriff.
00:47:15: also man könnte vielleicht sagen volkswirtschaftlicher Träger oder Trägarin, weil wir hatten mal vielleicht endet durch so ein bisschen an die Diskussion irgendwann gab es ja einmal das Unwort des Jahres, das Humankapital.
00:47:27: Wo sich dann alle aufgeregt haben.
00:47:28: im Begriff kann ich auch verstehen nachvollziehen aber wir müssen halt den Kontext verstehen.
00:47:32: wenn man von humankup kapitalem Unternehmen sprechen Dann meinen wir explizit die Menschen in ihrer Funktion als Arbeitnehmende und nicht als irgendwie eine Ressource oder Rohstoff.
00:47:42: Okay, genauso wie wenn wir versuchen wollen irgendwie den Wohlstand einer Nation allein am BEP zu messen oder meinetwegen Brutto- und Nationaleinkommen.
00:47:51: Also es ist immer die Frage was soll man damit sagen?
00:47:55: Klar... Also es gibt ja Ansätze, dass man vielleicht nochmal den Genieindex oder weiß ich nicht mit dazu nimmt.
00:48:04: Oder den HDI oder sowas einfach umzugucken wie man das.
00:48:07: Aber alleine schon, dass wir darüber diskutieren zeigt ja eigentlich, dass es absolut sinnvoll ist, das mal Leuten zu erklären die vielleicht eine so rein sozialwissenschaftliche Auswahl gemacht haben, eine rein wirtschaftswissenschaftliche oder sonst was.
00:48:19: Das wird's gerade in so einer Schnittstelle treffen weil erstens schaffen wir erstmal das gemeinsame Verständnis dahinter was die Sachen bedeuten und können dann zweitens ganz sicher auch vielleicht Ansätze für so ein Konzept entwickeln, welche Richtung das gehen soll.
00:48:31: Weil letzten Endes was sind Worte?
00:48:33: Na ja irgendwie die Zusammenfassung von einer einigermaßen gemeinsamen Verständnis.
00:48:38: Wenn ich jemanden aber einen Wort in den Kopf knalle vorher gar nicht wirklich kannte und jetzt rauswirre hey!
00:48:43: Das ist eine Entmenschlichung auf gesellschaftlicher Ebene naja dann führt es in erster Linie nur dazu dass wir uns irgendwie um diesen Begriff kloppen statt um die Sache selbst und deswegen finde ich das umso toller.
00:48:56: kann man eigentlich sagen, dass es auch so Ansätze gibt einfach mal das alles zusammenzubringen.
00:49:00: Denn da haben wir jetzt nicht explizit darüber gesprochen.
00:49:03: aber ich gehe stark davon aus wie finden hier ja nicht nur reine Leute alleine die irgendwie BWL studiert haben oder sowas?
00:49:11: Aber da macht's halt am meisten Sinn denke ich das mal zusammen zu färchen?
00:49:15: Ja, auf jeden Fall.
00:49:16: Und die Frage... Ich glaube eine zentrale Frage ist schon immer der Versuch was meint denn der andere aus seiner Perspektive?
00:49:22: Also nicht das bedeutet das Wort zum Beispiel für mich ja und wie fühle ich mich verletzt?
00:49:27: sondern erstmal zu verstehen was hat der Andere eigentlich in dem gemeint was er sagt?
00:49:33: weil wir auch Also das klang bis jetzt alles so, ah dann gehen wir alle in die Kooperation super.
00:49:38: Aber es gibt ja auch fiese Konfliktfälle, die auch intersektural sind und wo man auch gucken muss wie können wir da eigentlich wieder überhaupt mal in eine konstruktive Debatte kommen?
00:49:47: Also bei einem Klassiker beim Thema Konfliktefall sind die Frage Corona impfen nicht impfen oder auch die Frage Windkraft.
00:49:54: Da kann man sich als... Gemeinde vor Ort wunderbar darüber zerteilen.
00:50:00: und die Frage ist, wie bewahren wir uns davor?
00:50:03: Wie kommen wir konstruktiv rein.
00:50:04: Und ich glaube ein Ansatz ist schon nochmal zu gucken, wie hat der andere aus seiner Sicht das gemeint was es für ihn da kann und nicht so sehr welches Wort hat er verwendet dass Ich in meiner Welt anders verstehe
00:50:16: Und das sind wir, da schließt sich jetzt auch schon so ein bisschen der Kreis.
00:50:18: ja wie beim Messebegriff.
00:50:20: Er nimmt eine wirtschaftliche Bedeutung an, er behält ne religiöse Bedeitung und irgendwann ist gar nicht mehr klar.
00:50:25: Ich würde es hier so interpretieren dass den Übertragen des Leistungsbegriffs aus der Wirtschaft auf alle anderen Sektoren Politik Familie Ehren einfach keinen Sinn macht.
00:50:35: Das ist sozusagen bei Leistungen zum Beispiel auch unser Podcast.
00:50:39: Wir verdienen dann nichts, wir tragen alle Kosten selber.
00:50:42: Es gibt keine Werbung, gar nichts.
00:50:44: Sondern dann wäre das ja keine Leistung.
00:50:47: Aber es ist eine ehrenamtliche Sache die wir tun und tatsächlich gerade weil wir eben meinen es gibt den Gesprächsbedarf dem Bedarf wieder zu vernetzen Perspektiven kennenzulernen.
00:50:59: Und so hat das ganze Jahr angefangen und jetzt sitzen wir plötzlich im Auto und fahren weiter strecken und führen uns wohl.
00:51:04: Also ganz konkret damit hab ich sogar angefangen Weil du erinnerst dich was was uns zur allerersten Folge getrieben hat.
00:51:12: Wir haben nämlich als Grundlage so einen kleinen Streit gehabt im Verständnis um den Begriff des Homoeconomikus, was ja eigentlich bedeutet ob das ein Dogma ist oder die menschliche Natur ist und so weiter.
00:51:25: ich habe deswegen meinen Volkswirtschaftsstudium geschwissen übrigens eine Vorlesung von einem Professor der uns dann mit Kuchen und Eis, wie wir den Nutzen maximieren.
00:51:38: Wie viel Kuchen- und Eis man essen
00:51:40: soll.".
00:51:40: Ich stand in dem Moment vor der Frage ob ich das wirklich den Rest meines Lebens ... Er spricht den Kuchen oder Eis?
00:51:47: Offensichtlich ja nicht!
00:51:50: Aber das war eben genau das.
00:51:51: da hat mir zuviel gefehlt.
00:51:53: es erschien mir gerade nicht als wissenschaftlich ist erschienen mehr als esoterisch würde quasi sagen Da habe ich erlebt dass ein Sektor sich übersteuert hat und quasi dann Und dann habe ich eben einen freundlichen Einspruch formuliert und der Professor empfahre mir darauf hin, ich solle nicht mehr Volkswirtschaft studieren sondern Religionswissenschaft.
00:52:10: Und das
00:52:11: haben sie dann gemacht?
00:52:12: Ja, später war eine großen Rede.
00:52:15: Habe ich ihm auch angetroffen und habe nicht vorsommelt der Mannschaft für diesen Berat gedankt.
00:52:21: Ich würde quasi gerade noch rechtzeitig kurz vor der Finanzkrise alles hinter mir gelassen.
00:52:27: Wir haben tatsächlich den Humo Ökonomikus in der letzten... Also letzte Woche war Modul, das ist Modul zweimal letzte Woche da kam der Humo-Ökonomiker, da kommt er dran weil natürlich die Frage ist mit welchem Weltbild trete dich eigentlich an die Welt heran?
00:52:40: verschiedene Weltbilder aus der Wissenschaft allerdings vorgestellt und zu sagen, das Weltbild ist vielleicht der E-Sorg.
00:52:46: Und der Komplexitätsforschung am meisten entspricht es, dass der Humor relational ist, der sich in der Beziehung zur Welt sieht so... Wo wir dann da eingestiegen sind in die Homo-Ekonomikus-Debatte.
00:52:58: Das wäre gar nicht möglich ohne so eine, wie soll ich sagen, produktive ... Nein, Diskussion lieber!
00:53:06: Das ist nicht mal Meinungsverschiedenheit denn der Sache sind wir letztendlich einig.
00:53:09: aber man muss ja erstmal auch an der Lage sein sowas auf dem Tisch irgendwie packen zu können.
00:53:13: wenn ich das in einer Runde von Ökonomen hin haue, dann ist das Ergebnis schon vorweggenommen was nach hinten rauskommen wird.
00:53:18: Aber wenn du halt bisschen diversifiziertere Runde hast kommen interessante Dinge bei raus, wo man auch selbst als Ökonom noch viel lernen kann.
00:53:26: Und ich gebe auch zu das heute die meisten ökonomischen Ökonomen nicht mehr einfach nur auf dem Homo-Ökonomismus.
00:53:31: Das war damals doch die Hochphase des sogenannten Neoliberalismus, wo er gesagt hat der Mensch ist erst mal Mann und weiß alles und ist rational.
00:53:39: also weg mit aller Regulierung und ich glaube es abgesehen vielleicht von ein paar Betonköpfen ist das heute nicht mehr Stand der volkswirtschaftlichen Diskussion.
00:53:50: Das erlebe ich auf jeden Fall auch so und es ist ja erst mal eben ein Fuhl, um sozusagen Annahmen festzumachen und von daher hat das eine richtige Rechtfertigung in den Modellen angewendet wird.
00:54:00: aber man muss sich der Beschränktheit der Modelle bewusst sein.
00:54:02: Da fehlt manchmal das Bewusstsein, was ist der Unterschied zwischen einem Modell und einer Realität?
00:54:06: Ganz genau.
00:54:07: Das hat auch dein Prof ziemlich... Also wenn es wirklich so war, das hat er selbst nicht richtig verstanden.
00:54:12: Wenn er das versucht als Dogma zu vermitteln aber hey!
00:54:14: Das Ergebnis war ja insgesamt ein ziemlich gutes glaube ich.
00:54:17: Er war ein Mitgründer der AfD, hat sie aber später wieder verlassen.
00:54:20: also das muss mich gut erhalten.
00:54:21: Ich denke wir haben alle gesehen dass das sozusagen ja manche Sektoren eben auch übersteuern können.
00:54:28: Das ist glaube ich eine ganz gute Sache, wenn man die Leute rechtzeitig ins Gespräch bringt und sagt ja deine Perspektive hat ihren Wert auch ihren juristischen Wert aber es gibt eben auch noch andere.
00:54:38: Und dass man sich nicht in diesen... Heute nennen wir das ja Blasen den Begriff gab's damals in der Form noch nicht.
00:54:44: Dass man sich da ein Stück weit verliert.
00:54:45: und ich hatte natürlich als gelernter Banker direkt vor Augen, dass dieses Homo Ökonomikos Bild nicht dementsprochen hat, was ich erlebt habe in der Bank weil da sind Menschen eben nicht rational und überinformiert und schon gar nicht sind sie unsterblich oder allemähnlich, sondern Sie sind sozusagen vielfältig.
00:55:02: Sie sind verunsichert.
00:55:04: Sie suchen Vertrauen.
00:55:05: Sie versuchen sich die Bank oder auch die Personen der sie vertrauen dann nach ganz anderen Kriterien aus Und das wird stand da schon im Hintergrund.
00:55:14: Also insofern kann ich jetzt sagen, dass hier der Besuch heute bei mir schon so ein bisschen Wunden geheilt hat.
00:55:20: Das sieht offensichtlich einen Fortschritt in eurem Bereich, in den Bildungen und in der Wissenschaft.
00:55:27: Ja also vielen Dank, dass wir hier sein durften.
00:55:30: Bei uns ist es üblich das sozusagen unser... Gast und wir sind Jahrgäste, aber das letzte Wort hat was auch immer die Internet-Öffentlichkeit erfahren soll jetzt.
00:55:42: Wow!
00:55:43: Die drei Fans, ich muss sie weg, genau.
00:55:44: Wir haben jetzt hierher gehört.
00:55:49: Am Bildschirm hängen.
00:55:51: Ja also eins habe ich ja schon ein Stichwort dass ich für intersektoreil gelingende Zusammenarbeit egal ob jetzt sozusagen in der Kooperation oder möglicherweise auch in der Konfliktlösung.
00:56:04: Ein Aspekt, den ich total wichtig finde ist der Perspektivwechsel und weil Sie das gerade angesprochen haben möchte ich den anderen Aspekt auf dem wir versuchen immer wieder ganz stark zu thematisieren auch nochmal nennen.
00:56:15: Die intersektorale Zusammenarbeit funktioniert gerade eben weil sie nicht über Hierarchien funktionieren kann.
00:56:20: Der Staat kann den Unternehmen nichts befehlen umgekehrt auch nicht.
00:56:23: Das funktioniert auch mit der Zivilgesellschaft nicht.
00:56:25: Funktioniert über Vertrauen Und das ist sozusagen der Kern.
00:56:29: Wie baut man Vertrauen auf, wenn Vertrauen zum Beispiel schon kaputt gegangen ist?
00:56:34: Was braucht es dafür?
00:56:36: Das ist auch eine Haltungsarbeit nicht nur eine methodische Arbeit und das sind für mich so die beiden Punkte.
00:56:42: Wenn jetzt jemand, der den Podcast gehört hat in Zukunft denkt Intersektorale Governance Zusammenarbeit ist wichtig Perspektivwechsel und Vertrauen dann finde ich schon ganz viel Und
00:56:53: das ist doch mein tolles Schlusswort, glaube ich.
00:56:55: Das war gerne allen ans Herz auch leben können.
00:56:58: Genau!
00:56:58: Ich halte jetzt einfach mal die Klappe und... Oh, ungewöhnlich!
00:57:04: Wir werden unseren Dialog fortsetzen.
00:57:06: Vielen Dank dafür dass wir da sein durften und es wird dann weitergehen und wird wieder heißen Hallo Herr Professor!
00:57:12: Hallo Frau Professorin!
00:57:14: Hallo Herr Doktor!
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